Merken Manchmal braucht man einfach etwas, das warm ist, klebt und in der Pfanne brutzelt. Ich wollte eigentlich nur Kartoffeln verarbeiten, die schon zu lange herumlagen, aber dann fiel mir ein Foto von japanischen Imomochi ein. Der Gedanke an geschmolzenen Käse im Inneren einer weichen, leicht klebrigen Kartoffelkugel war zu verlockend. Ich hatte keine Ahnung, dass dieses simple Experiment zu einem meiner liebsten Snacks werden würde.
Als ich das erste Mal den Teig in der Hand hielt, dachte ich, er sei zu klebrig. Ich fügte immer mehr Stärke hinzu, bis die Dinger beim Braten fast auseinandergefallen wären. Beim zweiten Versuch hab ich gelernt: ein bisschen Klebrigkeit ist genau richtig. Seitdem mache ich die Imomochi öfter, vor allem wenn Besuch kommt und ich etwas Unerwartetes servieren will.
What's for Dinner Tonight? 🤔
Stop stressing. Get 10 fast recipes that actually work on busy nights.
Free. No spam. Just easy meals.
Zutaten
- Mehligkochende Kartoffeln (400 g): Sie werden schön fluffig und lassen sich gut zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, festkochende Sorten würden zu fest werden.
- Kartoffelstärke (60 g): Sorgt für die typische Mochi-Konsistenz, etwas zäh und elastisch, Maisstärke geht zur Not auch.
- Butter (1 EL): Gibt dem Teig Geschmack und eine seidige Textur, ungesalzen ist wichtig, damit die Balance zur Glasur stimmt.
- Salz (½ TL): Hebt den Kartoffelgeschmack hervor und verhindert, dass der Teig fad schmeckt.
- Mozzarella (80 g): Schmilzt schön cremig und zieht Fäden, Cheddar oder Gouda gehen auch, sind nur intensiver.
- Sojasauce (2 EL): Die salzige Basis der Glasur, ich nehme immer eine mit weniger Salz, damit sie nicht zu dominant wird.
- Honig (1½ EL): Balanciert die Sojasauce perfekt aus und karamellisiert leicht in der Pfanne.
- Mirin (1 EL): Süßer Reiswein, der eine dezente Tiefe gibt, zur Not einfach etwas mehr Honig nehmen.
- Reisessig (1 TL): Ein Hauch Säure, der die Glasur lebendig macht und verhindert, dass sie zu süß wird.
- Neutrales Öl (1 EL): Zum Anbraten, ich nehme Rapsöl, weil es neutral bleibt und nicht spritzt.
Tired of Takeout? 🥡
Get 10 meals you can make faster than delivery arrives. Seriously.
One email. No spam. Unsubscribe anytime.
Zubereitung
- Kartoffeln weich kochen:
- Die geschälten und gewürfelten Kartoffeln in gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und etwa 12 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis sie butterweich sind. Gieß sie ab und lass sie kurz ausdampfen, damit keine Feuchtigkeit im Teig bleibt.
- Kartoffelmasse zubereiten:
- Stampfe die Kartoffeln noch warm zu einem glatten Püree, rühre Butter und Salz unter und mische dann die Stärke ein, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Wenn er zu nass ist, gib löffelweise mehr Stärke dazu.
- Teig portionieren und füllen:
- Teile den Teig in 8 gleiche Stücke, drücke jedes flach, lege einen Käsewürfel in die Mitte und verschließ die Ränder sorgfältig zu einer Kugel. Achte darauf, dass keine Lücken bleiben, sonst läuft der Käse aus.
- Goldbraun braten:
- Erhitze das Öl in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze und brate die Bällchen rundherum goldbraun, das dauert etwa 6 bis 8 Minuten. Dreh sie vorsichtig, damit sie nicht aufplatzen.
- Glasur hinzufügen:
- Mische Sojasauce, Honig, Mirin und Essig in einer kleinen Schüssel, gieß die Mischung in die Pfanne und schwenke die Dumplings darin, bis die Sauce eindickt und glänzend wird. Das geht schnell, also nicht weggehen.
Merken Ich erinnere mich an einen Abend, als ich die Imomochi für Freunde gemacht habe, die noch nie japanische Snacks probiert hatten. Als die Glasur in der Pfanne brutzelte und dieser süß-salzige Duft die Küche füllte, wurde es plötzlich ganz still. Alle standen um den Herd herum und warteten darauf, dass ich endlich fertig wurde.
Still Scrolling? You'll Love This 👇
Our best 20-minute dinners in one free pack — tried and tested by thousands.
Trusted by 10,000+ home cooks.
So gelingt die perfekte Konsistenz
Der Teig sollte sich weich anfühlen, aber nicht an den Händen kleben bleiben. Wenn du merkst, dass er zu trocken ist, füge einen Teelöffel warmes Wasser hinzu und knete nochmal durch. Bei zu viel Feuchtigkeit hilft ein Hauch mehr Stärke, aber geh sparsam damit um. Die richtige Balance merkst du, wenn der Teig geschmeidig ist und sich leicht formen lässt, ohne zu reißen.
Variationen und Alternativen
Ich habe schon Cheddar, Gouda und sogar veganen Käse ausprobiert, alle funktionieren gut. Für eine schärfere Variante kannst du etwas Chiliflocken in die Glasur mischen oder Frühlingszwiebeln unter den Teig kneten. Einmal habe ich auch Sesamöl statt neutralem Öl genommen, das gab eine nussige Note, die überraschend gut passte.
Servieren und Aufbewahren
Am besten schmecken die Imomochi frisch aus der Pfanne, wenn der Käse noch flüssig ist und die Glasur glänzt. Du kannst sie aber auch vorbereiten und vor dem Servieren nochmal kurz aufwärmen. Im Kühlschrank halten sie sich zwei Tage, aber die Konsistenz wird etwas fester.
- Mit geröstetem Sesam oder gehackten Frühlingszwiebeln garnieren.
- Zu einem knackigen Salat oder eingelegtem Gemüse servieren.
- Übrige Glasur separat aufbewahren und beim Aufwärmen nochmal darüber träufeln.
Merken Manchmal sind es die einfachsten Gerichte, die am meisten Freude machen. Diese kleinen goldenen Kugeln mit dem geschmolzenen Herz gehören definitiv dazu.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Kann ich eine andere Käsesorte verwenden?
Ja, Sie können Cheddar oder Gouda anstelle von Mozzarella verwenden, um einen kräftigeren Geschmack zu erzielen. Auch veganer Käse funktioniert gut.
- → Was kann ich tun, wenn der Teig zu klebrig ist?
Fügen Sie einfach etwas mehr Kartoffelstärke hinzu und kneten Sie den Teig erneut, bis er die richtige Konsistenz hat – weich, aber formbar.
- → Kann ich die Mochi im Voraus zubereiten?
Ja, Sie können die ungekochten Mochi formen und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Vor dem Braten auf Raumtemperatur bringen.
- → Ist dieses Gericht glutenfrei?
Ja, wenn Sie glutenfreie Sojasauce verwenden. Kartoffelstärke ist von Natur aus glutenfrei, überprüfen Sie jedoch alle Produktetiketten.
- → Welche Beilagen passen zu Chīzu Imomochi?
Die Mochi passen hervorragend zu einem frischen Salat, eingelegtem Gemüse oder als Teil eines japanischen Bento-Menüs. Sie schmecken auch solo als Snack.
- → Wie bewahre ich Reste auf?
Bewahren Sie übrig gebliebene Mochi in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für bis zu 2 Tage auf. Erwärmen Sie sie in der Pfanne, um die knusprige Textur wiederherzustellen.