Merken An einem kalten Novembertag, als der Jäger meines Vertrauens mit einem frischen Reh an der Tür stand, wusste ich sofort dass dies etwas Besonderes werden würde. Das Fleisch war noch warm vom Wald, dunkel und würzig und ich wollte ihm gerecht werden. Mein Gedanken wanderten sofort zu den kräftigen indischen Gewürzen in meinem Schrank, zu Keema, jenem herzhaften Curry das so viel mehr ist als nur ein einfaches Hackfleischgericht. Die Kombination aus wildem Rehfleisch und aromatischen Gewürzen war eine Offenbarung die meine Küche für immer verändert hat.
Ich erinnere mich daran wie mein Freund Raj das erste Mal einen Löffel nahm und innehielt. Wir saßen in meiner kleinen Küche mit Kerzenlicht und der Duft von Zimt und Kreuzkümmel hing in der Luft. Er sagte nichts für lange Sekunden, dann lächelte er und sagte dass dies genau der Geschmack seiner Kindheit war aber doch irgendwie anders. In diesem Moment verstand ich dass gutes Essen keine Grenzen kennt und dass das einfachste Zutaten die größten Geschichten erzählen können wenn man sie nur lässt.
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Zutaten
- 500 g Wildhack: Reh oder Hirsch gibt diesem Curry seine charakteristische Tiefe und Würze
- 1 große Zwiebel: Fein gehackt bildet sie die geschmackliche Basis für alle Gewürze
- 2 Knoblauchzehen: Frisch gepresst entwickeln sie beim Anbraten ihre volle Süße
- 1 Stück Ingwer: Gerieben bringt er Frische und eine leichte Schärfe ins Spiel
- 2 mittlere Tomaten: Würfelig geschnitten sorgen für Säure und Struktur
- 1 grüne Chilischote: Nach Belieben dosiert für die persönliche Schärfestufe
- 100 g Erbsen: Gefroren geben sie süße Kontraste und frisches Grün
- 2 EL Pflanzenöl: Zum Anbraten muss es hitzebeständig sein
- 1 TL Kreuzkümmelsamen: Ganz im Öl geröstet entfalten sie ihr volles Aroma
- 2 TL Korianderpulver: Erdig und mild verbindet er alle Gewürze
- 1 TL Kreuzkümmelpulver: Ergänzt die ganzen Samen mit tiefer Würze
- 1 TL Garam Masala: Als Abschluss rundet er das Gericht perfekt ab
- 1/2 TL Kurkuma: Für die goldene Farbe und ihre subtile Erdigkeit
- 1/2 TL Chilipulver: Gebt langsam hinzu und probiert regelmäßig
- 1/2 TL Zimtpulver: Ein Geheimtipp der warme Noten bringt
- 1 Lorbeerblatt: Gibt eine feine herb Würze die man kaum benennen kann
- Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken unverzichtbar für den letzten Schliff
- 200 ml Wasser oder Rinderbrühe: Löst die Gewürze und schafft die richtige Konsistenz
- Frischer Koriander: Gehackt bringt er Frische und Farbe als Garnitur
- Zitronenspalten: Ein Spritz Säure hebt alle Aromen hervor
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Anweisungen
- Die Basis schaffen:
- Erhitze das Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Füge Kreuzkümmelsamen und Lorbeerblatt hinzu und lass sie 1 Minute rösten bis der Duft deine Küche erfüllt.
- Aromen entwickeln:
- Gib Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch hinzu. Koche sie 8 Minuten bis die Zwiebeln goldbraun sind und süßlich riechen.
- Tomaten einarbeiten:
- Rühre Chilischote und gewürfelte Tomaten unter. Koche 5 Minuten bis die Tomaten weich sind und sich das Öl abzusondern beginnt.
- Fleisch anbraten:
- Füge das Wildhack hinzu und zerdrücke es mit einem Pfannenwender. Brate es 7 Minuten kräftig an bis es überall gebräunt ist.
- Gewürze hinzufügen:
- Bestreue das Fleisch mit Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chilipulver, Zimt und Salz. Rühre gründlich damit jedes Stück Fleisch bedeckt ist.
- Simmern lassen:
- Gieße Wasser oder Brühe ein und bringe alles zum Simmern. Decke ab und koche 15 Minuten bei kleiner Hitze unter gelegentlichem Rühren.
- Finale Phase:
- Rühre Erbsen und Garam Masala unter. Koche weitere 5 bis 7 Minuten ungedeckt bis die Curry die gewünschte Dicke erreicht hat.
- Perfektionieren:
- Schmecke ab und passe Salz oder Gewürze nach Bedarf an. Manchmal braucht es noch etwas mehr Hitze oder etwas mehr Säure.
- Anrichten:
- Serviere sofort heiß, bestreut mit frischem Koriander und begleitet von Zitronenspalten.
Merken Meine Tochter fragte damals warum es so lange dauert bis das Curry fertig ist. Ich zeigte ihr wie die Zwiebeln langsam goldbraun wurden wie herbstliches Licht und erklärte dass Geduld das wichtigste Gewürz in der Küche ist. Sie verstand und half mir dabei das Garam Masala ganz zum Schluss darüberzustreuen wie ein Gewürz das alle anderen umarmt. Heute macht sie dieses Curry selbst und jedes Mal wenn sie den Deckel hebt, denke ich an diesen Nachmittag.
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Die Kunst der perfekten Gewürzmischung
Nach Jahren des Experimentierens habe ich gelernt dass das Verhältnis der Gewürze zueinander wichtiger ist als die Menge. Zu viel Zimt kann das Ganße zu süß machen während zu viel Kreuzkümmel erdrückend wirken kann. Ich wiege meine Gewürze jetzt ab und habe eine kleine Notiz an meinem Kühlschrank mit dem perfekten Verhältnis für dieses spezielle Gericht.
Die richtige Beilage wählen
Basmatireis ist klassisch aber ich habe entdeckt dass Naan Brot noch mehr von dieser herrlichen Soße aufnimmt. Manchmal mache ich beides und lass meine Gäste selbst entscheiden was sie bevorzugen. Ein einfacher grüner Salat mit Zitronendressing schneidet durch die Reichtümer und bringt Frische auf den Teller.
Vorrat und Resteverwertung
Dieses Curry schmeckt aufgewärmt oft noch besser weil die Aromen Zeit hatten sich zu entfalten. Ich mache immer die doppelte Menge und friere portionsweise ein für solche Tage an denen ich kaum Zeit habe. Es ist wie einen Schatz zu haben an dem man sich jederzeit erfreuen kann.
- Gefroren hält sich das Curry bis zu drei Monate ohne Qualitätsverlust
- Beim Auftauen langsam im Kühlschrank arbeiten lassen
- Ein Spritz frischer Zitronensaft vor dem Servieren erweckt die Aromen wieder
Merken Guten Appetit und möge deine Küche immer nach den schönsten Gewürzen duften.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Kann ich anderes Fleisch statt Hirsch verwenden?
Ja, Sie können problemlos Rinderhackfleisch oder Lammhackfleisch als Alternative verwenden. Die Garzeit bleibt dabei nahezu identisch.
- → Wie scharf ist dieses Curry?
Die Schärfe lässt sich durch die Menge an grünem Chili und Chilipulver individuell anpassen. Für eine mildere Variante können Sie den grünen Chili weglassen.
- → Welche Beilagen passen am besten dazu?
Basmati-Reis, frisches Naan-Brot oder Roti sind klassische Begleiter. Auch ein Gurkensalat mit Joghurt (Raita) harmoniert hervorragend.
- → Kann ich das Curry vorbereiten?
Absolut! Das Curry lässt sich hervorragend einen Tag im Voraus zubereiten. Die Aromen intensivieren sich beim Durchziehen sogar noch. Einfach im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren erwärmen.
- → Wie bewahre ich Reste auf?
Bewahren Sie Reste in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank auf. Das Curry eignet sich auch hervorragend zum Einfrieren für bis zu 3 Monate.
- → Warum trennt sich das Öl von den Tomaten?
Das Trennen des Öls ist ein wichtiger Indikator dafür, dass die Tomaten ausreichend gekocht sind und ihre Feuchtigkeit abgegeben haben. Dies ist der ideale Zeitpunkt, um das Fleisch hinzuzufügen.